Über mich

Ein paar Worte vorweg

Viele, die hier landen, kennen mich.
Familie, Freunde, Wegbegleiter. Für euch ist diese Seite kein Vorstellen im klassischen Sinn, sondern eher ein Weitererzählen.

Gleichzeitig ist diese Seite offen für alle, die zufällig hier landen und sich fragen, wer hier eigentlich schreibt.

Mein Name ist Marco.

Wer hier unterwegs ist

Ich bin 54 Jahre alt – eine lange Zeitspanne, in der nicht alles einfach war. Über die Jahre sammelt sich etwas an. Nicht immer sichtbar, aber spürbar. Dinge, die man wegschiebt, weil Alltag, Verantwortung und Funktionieren lauter sind als alles andere. Man macht weiter, hält durch, organisiert – und merkt irgendwann: Manche Themen haben kein Verfallsdatum. Sie warten.

Es gibt Kapitel in meinem Leben, die tiefe Spuren hinterlassen haben. Lange war mir nicht wirklich bewusst, wie sehr das wirkt. Nicht als täglicher Schmerz, sondern eher wie etwas, das Entscheidungen färbt, Beziehungen prägt, Grenzen setzt. Es ist da – und es hat aus mir gemacht, was ich bin.

Gerade deshalb nehme ich mir jetzt bewusst Zeit, hinzusehen. Nicht, um Vergangenes „wegzumachen“, sondern um es einzuordnen – und zu verstehen, was ich mitgenommen habe, obwohl ich längst weitergegangen sein sollte. Für vieles davon war im normalen Leben selten Raum – oder ehrlicher: selten Platz.

Ich erwarte nicht, dass dadurch plötzlich alles leicht wird. Aber ich möchte mir die Chance geben, langsamer zu werden. Wieder näher an mich heranzukommen. Und herauszufinden, was bleibt, wenn man nicht permanent im Außen funktioniert.

Wie „freestyle your soul“ entstanden ist

Der Name „freestyle your soul“ kommt nicht von einem spirituellen Guru. Die Idee stammt von Martina – meiner Ex-Partnerin und heute besten Freundin –,
als ich nach unserem gemeinsamen Jordanien-Urlaub eigentlich einen Reisebericht schreiben wollte. Ich hatte damals nur abgedroschene Wortkreationen im Kopf – sie hatte diese eine klare Zeile.
Aus dem Bericht ist nichts geworden, aber der Name ist geblieben.

Und mit der Zeit hat er für mich eine Bedeutung bekommen, die weit über das Reisen hinausgeht. Heute steht er für eine Haltung: loslassen, eigene Wege zulassen, nicht dauernd „normal“ funktionieren müssen. Als Einladung, die verkrusteten Gedanken aufzulösen. Und für den Mut, den eigenen Ideen Raum zu geben – auch gegen die Gewohnheit, einfach, weil es sich richtiger anfühlt.